Datenklau – Sind Sie betroffen?

Veröffentlicht am Kategorien Agentur

773 Millionen E-Mail-Adressen wurden gestohlen. Wieder einmal. Und es scheint kein Ende in Sicht. Was Sie jetzt tun sollten, lesen Sie hier.

Wie in vielen Medien berichtet wurde, ist ein riesiger Datensatz mit gestohlenen Login-Informationen aufgetaucht. Darin befinden sich rund 773 Millionen E-Mail-Adressen sowie 21 Millionen Passwörter, berichtet der IT-Sicherheitsexperte und Microsofts Regional Director in Australien, Troy Hunt in seinem Blog. Das ist eine ganze Menge. Genau genommen sind es noch mehr: 2,7 Milliarden Kombinationen aus Login-Name oder E-Mail-Adresse und Passwort seien möglich. Wir legen höchsten Wert auf Sicherheit. Schützen Sie Ihre Privatsphäre noch besser. Unsere Tipps für Sie.

Sind Sie vom Datenklau betroffen?
Um zu prüfen, ob Ihre Daten geknackt wurden, schauen Sie in dieser von Hunt zur Verfügung gestellten Datenbank nach:

https://haveibeenpwned.com/

Innerhalb von ein paar Sekunden wird Ihnen das Ergebnis angezeigt. Sie sehen i. d. R. auch, wann auf welchen Portalen, die Sie nutzen, der Datenklau stattgefunden hat. Prüfen Sie alle Ihre E-Mail-Adressen und Logins nach diesem Muster.

Was sollten Sie nun tun? Unsere drei Tipps für mehr Sicherheit.

  • Passwort umgehend ändern.
    Wenn Ihre Zugangsdaten betroffen sind, sollten Sie umgehend Ihr Passwort ändern.
  • auf allen Portalen, die Sie nutzen, andere Passwörter verwenden.
    Verwenden Sie zudem nie dieselben Login-Passwort-Kombinationen. Auch deshalb ist der aktuelle Datensatz von gestohlenen Passwörtern und Logindaten so mächtig. Er besteht aus einzelnen Datendiebstählen und tausenden Quellen, kombiniert kontextsensitiv Passwörter mit Logindaten, so wie es Menschen – um sich die eigenen Zugangsdaten besser merken können – auch tun.
  • zentrale Passwortdatenbank einsetzen.
    Damit Sie sich zukünftig die vielen eigenen Zugangsdaten merken können, gibt es verschiedene Tools, wie 1Password oder die kostenlose Variante KeePassX. Darin speichern Sie Ihre Zugangsdaten für die von Ihnen genutzten Portale in einer einzigen Datenbank, die extra verschlüsselt wird. Mit einem zentralen Masterpasswort greifen Sie anschließend auf die Datenbank zu.

Wussten Sie, dass eines der am meisten verwendeten Passwörter „passwort“ ist? Der Begriff taucht regelmäßig in den Hitlisten auf. Machen Sie es besser, wenn Sie sich Passwörter überlegen. Vermeiden Sie allgemeine Logiken, die leicht zu durchschauen sind.

Weitere Informationen:

Audiopodcast von Frank Köhler, Webentwickler bei rta.design

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