Kreative Allrounderin mit Digitalkompetenz

Veröffentlicht am Kategorien Agentur

Wir haben Anna Wieland, Projektmanagerin gefragt, was sie bewegt, wie ihr Tag bei rta.design verläuft, wie sie abschalten kann und warum sie Technologien mag.

Print oder Digital?
Natürlich Digital.

Wenn Print: Flyer oder Imagebroschüre?
Flyer, weil auf geringem Platz große Wirkung erzielt werden kann.

Nachmittags oder vormittags arbeiten?
Ganz klar Vormittag. Ich komme morgens einfach gut raus.

Aber von vorn…
Anna, wie lange arbeitest du schon bei rta.design?
Mittlerweile seit 7,5 Jahren. Angefangen hat für mich alles in der Kreativabteilung. Mit meinem Wissen aus der Onlinewelt habe ich das bestehende Team verstärkt. Im Laufe der Jahre hat sich das dann ein wenig verändert, die Projekte wurden größer und die Technologien enwickelten sich weiter: Darauf haben wir uns Stück für Stück eingestellt. Als Koordinatorin aller Onlineprojekte behielt ich den Überblick (zumindest meistens 🙂 ). Über die Zeit konnte ich unzählige kleine und große Kunden betreuen und innovative Projekte leiten. So kam ich irgendwann ins Projektmanagement, hier fühle ich mich seitdem pudelwohl!

Was macht deinen Job heute so besonders?
Die Vielseitigkeit. Ich freue mich, erfolgreiche Kundenprojekte mit einem engagierten und kreativen Team zu realisieren. Jeden Tag gibt es neue Anfragen und Anforderungen. Einfach großartig.

Wie läuft ein Tag bei dir ab?
Also, erstmal Laptop raus, alle Systeme hochfahren – inklusive mir. Tee holen, bei Anderen gibt’s Kaffee. Meist verbringe ich den Vormittag mit Projektmanagement, nachmittags sind dann Kreativmeetings angesagt. Mittags ist meist großes Treffen in der kleinen Küche. Das ist ein wenig wie bei einer WG-Party, wenn sich 20 Leute auf kleinsten Raum zwängen. Wir regeln das mittlerweile „in Schichtbetrieb“.

Machst du heute noch Webdesign selbst?
Sehr selten, dafür bleibt meist keine Zeit. Allerdings kann ich Kleinigkeiten schnell mal selbst erledigen und habe den Blick dafür. Das ist ganz praktisch und freut meine Kollegen in der Grafik natürlich auch.

Wie organisiert ihr euch im Team für ein Kundenprojekt?
Ganz klar ausgerichtet auf die individuellen Anforderungen des Kunden. Sehr wichtig finde ich, den Kunden erstmal kennenzulernen, möglichst viel über ihn zu erfahren und gezielt zu erfragen. Danach stelle ich das Projektteam so zusammen, das wir effektiv zusammenarbeiten können. Designer, Entwickler, Konzepter, Texter: Je nach Gemengelage. Ich starte im internen Kick-off Meeting meist mit einer kurzen Kunden- und Projektvorstellung und verteile dann die Aufgaben. Anschließend definieren wir erreichbare Zwischenziele und Aufgaben, die uns – gerade bei größeren Projekten – realistisch vorantreiben.  Dabei ist mir wichtig, dass der Kunde selbst von Beginn an im Projekt eingebunden wird und eine zentrale Rolle spielt. Hilfreich sind auch weiterführende Analysen und Recherchen, um das Projekt einzuordnen. Diesen Teil des Prozesses mag ich besonders, weil hier viel Potenzial für den anschließenden Kreativprozess steckt.

Was schätzen Kunden an rta.design?
Ich würde sagen unsere Flexibilität und Kreativität. Dafür bekomme ich ganz oft positives Feedback. Spontan, schnell und unkompliziert.

Gibt es Rituale, die du pflegst?
Immer gleiche Projektabläufe sind gute Rituale, die das Team kennt und schätzt. So haben alle viel Raum für Ideen, weil sie sich auf das Projektmanagement verlassen können.

Was können Kunden erwarten?
Positives Feedback bekomme ich vor allem, weil ich den Kunden ernst nehme. Ich will so viel wie möglich über ihn und sein Produkt erfahren, seine DNA entschlüsseln. Das gelingt am besten durch Fragen, persönliches Kennenlernen. Manchmal stellt sich auch heraus, dass der Kunde etwas benötigt, mit dem er ursprünglich gar nicht zu uns gekommen ist. Es ist also eine intensive Werbeberatung auf Augenhöhe, die Kunden von uns erwarten können.

Gibt es Kunden, bei denen du sagst, da hätte ich gerne mehr davon?
Ja, auf jeden Fall. Gar nicht so sehr branchenbezogen, sondern eher personenbezogen. Kunden die mutig sind, die sich beraten lassen und uns Vertrauen schenken sind mir am liebsten. Wenn diese Mischung stimmt, kann sich das Ergebnis immer sehen lassen und alle sind super happy.

Was tust du, um deinen Kopf frei zu bekommen?
Während des Agenturbetriebs ist es die Mittagspause, bei schönem Wetter gehe ich gern mit Kollegen raus. Wir haben die Natur schließlich direkt vor der Tür.

Gibt es etwas, dass du gerade ausprobierst oder testest um dich weiterzubilden?
Ich mag es, neue Technologien auszuprobieren und dabei zu überlegen, welche Anwendungsfälle sinnvoll sind. Dabei spielt es keine Rolle, ob für den Einsatz beim Kunden oder intern zur Verbesserung der Workflows. Alles, was uns die Arbeit erleichtert oder relevanten Mehrwert schafft, lohnt sich auszuprobieren. Oft kommen aus unserer Technikabteilung sehr gute Impulse. Z. B. testen wir gerade ein Ticketsystem. Zudem habe ich dieses Jahr erst meinen Medienfachwirt erfolgreich abgeschlossen – Weiterbildungen stehe ich generell offen gegenüber.

Gibt es Trends, denen du eine rosige Zukunft vorhersagst?
In der Kreation arbeiten wir uns gerade in CGI ein. Das finde ich sehr spannend. Markeninszenierungen lassen sich mit 3D-Grafiken und -Videos sehr detailliert umsetzen, wenn die Story auf den Punkt ist. Aber auch technischer Fortschritt begeistert mich und zieht mich in seinen Bann.

Was macht dir mehr Freude: Projektmanagement oder kreative Ideen zaubern?
Natürlich das Projektmanagement in Verbindung mit der persönlichen Kundenberatung. 🙂

Vielen Dank.

rta.design im Fußballfieber!