Witzig und kreativ: Erfolgreiche Werbekampagnen und ihre Geheimnisse

Veröffentlicht am Kategorien Kreativschmiede, Trends

Wer kennt sie nicht – tanzende Babys, die eine Wassermarke bewerben, den Motivationsspruch eines Sportklamotten-Herstellers, der nur aus drei englischen Wörtern besteht oder die Form einer Wodka-Flasche, die in alltägliche Situationen integriert wird.

All das sind Werbungen, die viral gingen und uns gefühlt ständig über den Weg gelaufen sind. Dennoch wurden sie größtenteils nicht als störend aufgefasst. Aber gibt es denn wirklich ein Erfolgsrezept, um eine Werbekampagne zu schalten, die so viele Menschen wie möglich erreicht, nicht als nervig empfunden wird und die beworbene Marke beziehungsweise das beworbene Produkt für potenzielle Kunden attraktiv macht?

Generell kann man sagen, dass eine Kampagne immer stark von der Zielgruppe und dem beworbenen Inhalt abhängt. Oft gelingt es zwar, sich Sympathiepunkte zu verschaffen, in dem man sich über andere Werbestrategien lustig macht, wie es beispielsweise bei einem Duschgel für Männer funktioniert hat: Hier kommt es zu schnellen Szenenwechseln, die teilweise sehr absurd sind – ein Mann sitzt oberkörperfrei auf einem weißen Pferd und hält das Duschgel in den Händen, was sich aus Diamanten entwickelt hat.
Meistens versucht man aber auch sehr stark die Emotionen der Rezipienten anzusprechen in dem man beispielsweise den Müttern für ihre Aufopferungsbereitschaft dankt und am Ende die eigene Produktmarke einblendet, wie es ein US-amerikanischer Konsumgüter-Konzern getan hat.
Fährt man jedoch solche Kampagnen läuft man schnell Gefahr, dass sich die Konsumenten zwar an die Werbung erinnern, jedoch nicht mehr für welchen Zweck sie geschaltet wurde.

Deshalb kann man generell festhalten, dass man versuchen muss, die potenziellen Kunden zu unterhalten aber gleichzeitig auch nicht den eigentlichen Sinn aus den Augen verlieren darf: Man will auf Produkte aufmerksam machen, auf das Image einer Marke einwirken oder generell zum Verkauf anregen.

Deshalb ist die Werbearbeit nicht nur ein kreativer Akt sondern auch eine schmale Gratwanderung zwischen Reichweite und eigentlichem Sinn der Werbung.

Smartwatch: Samsung-Nutzer oder Apple-User?
"Kekse" im Internet